Interessante Links zum Rheingau

Zum Thema „Rheingau“, was man machen kann, welche Wanderungen, Schiffsfahrten, Veranstaltungen gerade angesagt sind – dazu findet man unter diesem Link viele Beiträge, Informationen und natürlich auch appetitmachende Fotos:

https://rheingau.net

Auch für uns immer wieder eine gern genutzte Inspirationsquelle.

Viel Spass beim stöbern, „gugge“ (schauen) und lese (lesen) frei nach dem Motto „Ei guude wie, wo geh’ mer hie“

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Der Mai ist gekommen …

… und im Rheingau schlagen nicht nur die Bäume aus. Auch die Reben wachsen, grünen, blühen ….
Was liegt da näher, als den 1. Mai mit einer Wanderung in die Weinberge zu begrüssen? Vielleicht mal ganz sorglos, geführt und mit einem lohnenden Ziel. Vesper und Wein im Preis inbegriffen.

Das Ziel liegt hoch oben über Rüdesheim und bietet ganz viel Ausblick. Wie man dort hinkommt? Ganz einfach: man folgt Tom Drieseberg, Chef der Weingüter Wegeler, und lässt sich von den Steillagen der historischen Grand Cru Weinbergen, dem atemberaubenden Ausblick, dem Flair der Kombination aus Weinbergen, Wald und Flusslandschaft verzaubern. Und geniesst am Ziel bei einer Vesper die einmaligen Weine der Weingüter Wegeler, kommt ins Plaudern mit anderen Wanderern, lässt alle Sinne ansprechen.

Treffpunkt ist um 11.15 Uhr am Rüdesheimer Bahnhof.

Mit der Seilbahn geht es erst einmal hinauf zum Niederwald-Denkmal. Eine kleine Wanderung durch den Osteinschen Park führt in den höchsten Weinberg Rüdesheims, den Drachenstein. Im Berg Rottland wartet ein gedeckter Tisch mit einer edel-rustikalen Vesper, Spitzenweinen aus dem Rüdesheimer Berg auf die Gäste und auf weinselige Terrassengespräche.

Begleitete Wanderung mit Vesper, Wein und Wasser für EUR 49,- pro Person. Anmeldung erforderlich unter info oder telefonisch unter 06723 990 99 26.

So wird der 1. Mai zu einem ganz besonderen Erlebnis à la Rheingau!

Da muss man doch hin

Im Rheingau jagt ein Termin den nächsten. Eine kleine Auswahl stellen wir hier mal vor. Wer mehr Infos haben möchte, kann sich diese über die dazu gehörigen Links schlau machen:

Im April leuchtet der Rhein – Rheinleuchten vom 18.-22.4.
Wie jetzt, der Rhein leuchtet?? Na ja der Rhein selbst vielleicht nicht so wirklich, aber drumherum wird so einiges lichttechnisch in Szene gesetzt. Und was genau erwartet den Besucher am Osterwochenende dann im Rheintal?
Rüdesheim und das Unesco Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal verwandeln durch moderne Lichtkunst an vier Abenden mehrere Orte zwischen Rüdesheim und Koblenz. In Rüdesheim am Rhein wird es vier Beleuchtungsobjekte geben: die Seilbahn von Rüdesheim zum Niederwalddenkmal, der Tempel am Niederwald, die Brömserburg und das Gebäude der im 2. Weltkrieg weitgehend zerstörten Hindenburgbrücke (am Ende des Hafenparks Rüdesheim bzw. am Rüdesheimer Yachthafen). Weitere Orte des Lichtes findet man hier und Details zum Rahmenprogramm sollen ebenfalls noch veröffentlicht werden:
https://www.welterbe-mittelrheintal.de/faszination-oberes-mittelrheintal/rheinleuchten

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus und in den langstieligen Gläsern perlt der Schaumwein, auch Sekt genannt. Am 11. und 12.5. kann man anlässlich der Sekttage die im Rheingau bzw. in Wiesbaden ansässigen Sektkellereien besichtigen, ein buntes Rahmenprogramm geniessen und natürlich Sektchen schlürfen bis man umfällt. Bei mir braucht es da nicht viel von dem perlenden Gesöff ;-). Mehr über die teilnehmenden Sektkellereien wie Uhlig, Schloss Vaux bis hin zu Henkell-Freixenet findet man unter
https://www.kulturland-rheingau.de/deutscher-sekttag/

Im Juni dann lässt die „Königin der Blumen“ den auch so schon sehr charmanten Ort Eltville erblühen. An den Rosentagen wird neben Rosenblüten allerhand geboten. Und auf dem Pflanzenmarkt kann man nicht nur das ein oder andere Rosenstöckchen für den heimischen Garten erwerben.
https://www.rheingau.de/veranstaltungen/feste/rosentage-eltville

repräsentatives Verwaltungsgebäude der Sektkellerei MM in Eltville

Kleiner Vorgeschmack auf die Rosentage in Eltville – viele verschiedene Rosensorten werden dann im Garten der Burg ihre Pracht entfalten

Piepmätze sind auch willkommen

In der Kindergartengruppe unseres Jüngsten wurde gebastelt. Ein Haus für Piepmätze. Das hängen wir gleich mal in der Nähe zur Ferienwohnungstür auf. Die haben sich die Flattermänner und -frauen bereits 2x für ihren Nestbau ausgeguckt. Das bringt uns in einen Konflikt. Denn wohnen erst einmal Familie Meise & Co dort, fühlen sie sich vielleicht gestört von unseren Feriengästen.
Um also Beschwerden vorzubeugen, gibt es also jetzt die Casa Piep in unserer Birke. Wir hoffen, das sie bald bewohnt wird!

Von meinem iPhone gesendet

Heute bleibt die Kaffeemaschine aus

Fährt man von Rüdesheim durch die Weinberge zum Ortsteil Windeck/Trift, wo unser Haus samt Ihrem Feriendomizil steht, dann kann man das imposante Kloster St. Hildegard einfach nicht übersehen. Aus wuchtigem Stein gefügt und erstaunlicherweise erst Anfangs 1900 erbaut, prägt es den Berg, überwacht die Weinberge und blickt weit über das Rheintal bis in die Pfalz hinein. 

Aktives Klosterleben herrscht hier. Und seit einiger Zeit wird auch ein Klostercafé betrieben. Integrativ und weltoffen begrüsst man hier die Gäste aus nah und fern, bewirtet sie mit Torten, kleinen Mittagsgerichten und seit neuestem auch mit einem Frühstück! 

Ab dem 15.3.2019 kann man von 10-12 im Café frühstücken, jeden ersten Sonntag im Monat wird auch ein Brunch angeboten. Für den Brunch ist eine Reservierung notwendig. Das Frühstück lässt sich sicherlich spontan geniessen, ein kleiner Spaziergang von unserem Haus zum Kloster führt über die Windeck und durch die Weinberge zum Kloster. Verdauungspaziergang auf dem Rückweg ist damit inclusive. 

Alles Weitere und Appetitanregende Fotos findet man unter den folgenden Links:

https://www.abtei-st-hildegard.de/#cafe 

oder bei Facebook 

https://www.facebook.com/Klostercafé-der-Abtei-Sankt-Hildegard-920422458167229/

(sollte auch für Nicht-Facebook-Mitglieder funktionieren) 

Bon Appetit oder auf gut rheingauerisch: en guude (das Abbedit wird oft weggelassen, überflüssige Worte kosten Energie 😉 )

Schlaraffental Sauerthal

Sauerbrunnen
Ein schickes Dach hat der Sauerbrunnen mittlerweile

Unsere Familie hat einen besonderen Bezug zum kleinen, versteckt gelegenen Örtchen Sauerthal. Fährt man den Rhein abwärts und durchs Wisperstädtchen Lorch, biegt man auf Höhe der ehemaligen Bundeswehrkaserne links ab und fährt auf der L 3397 die Tiefenbach entlang. Na ja, fast. Denn die kurvige Strasse windet sich bergauf und liegt deutlich oberhalb des namensgebenden Baches, der am Talgrund munter Richtung Rhein plätschert. Dann geht es nochmal links ab und schon steht man in Sauerthal. Hier lebte und lebt noch immer ein Teil der Familie mütterlicherseits. Hoch oben thront die Sauerburg und mitten im Ort findet man den Sauerbrunnen. Dessen eisenhaltiges und dadurch leicht rötlich gefärbtes Wasser haben wir als Kinder mit blechernen Kannen täglich frisch nach Hause geholt. Das leicht säuerlich schmeckende Quellwasser war in der ganzen Familie als erfrischendes Getränk beliebt.

In einem der Häuser, zwischen Kirche und  Brunnen gelegen,  gab es eine Gaststätte. Benannt nach den Betreiberschwestern, „Hengstmanns“, die irgendwie so gar nicht dem (meinem) Bild von Gastwirtinnen auf dem Land entsprachen. Irgendwie exotisch wirkten sie auf mich, aus der Perspektive eines Kindes. Künstlerisch waren sie tätig meine ich mich zu erinnern.

St Anna Sauerthal
Die Kirche St. Anna, unweit des früheren Gasthauses „Hengstmanns

Unvergessen sind die Sonntage im Gastraum mit seiner grossen Bühne und den gebogenen Fenstern; die Stunden zwischen Kirchgang und Mittagessen, das Flirren des Staubes im Sonnenlicht über den Holzdielen, die rauchgeschwängerte Luft mit em Aroma von Pfeifen und Zigarren, das Scharren der schlichten Holzstuhlbeinen auf dem Boden, das Eis für die Kinder, Wein oder Bier für die Väter. Die Mütter mussten ja zu Hause das Mittagessen richten. Irgendwann gab es kein Hengstmanns mehr, die Kneipe schloss, die Schwestern verkauften das Haus, verstarben oder zogen weg. Da wohnte ich selbst schon lange nicht mehr in Sauerthal.  Dass das Hengstmanns neues Leben eingehaucht bekam, diese Information zog weit an mir vorbei. Umso überraschter hat mich jetzt ein Fund im Internet: Grillsalz aus Sauerthal!!! Sauerthal, wie jetzt?? Schiefer und Bergwerk, das ist meine Verbindung zu diesem kleinen Ort, aber Salz? Was es damit auf sich hat will ich natürlich wissen und rufe die angegebene Website auf:

https://15791293460.web4business.net

Dahinter verbirgt sich die Seite Schlaraffen-Träume. Und die träumt in Sauerthal. Bietet Kochkurse, Wildkräuterwanderungen und einiges mehr an. Betrieben von einem kreativen Paar, das sich nach einem internationalen Leben hier einen gemeinsamen Traum erfüllt hat und diesen gerne mit Gästen teilt. Indoor-Kochkurse, Kräuterwanderungen und -seminare werden von der bekannten Kochbuchautorin Usch von der Winden und dem Trickfilmzeichner, Kameramann und Fotografen Albrecht-Matthias Wendland veranstaltet, Termine dazu findet man hier: 

https://15791293460.web4business.net/Events/Termine-fuer-unsere-Kurse

Und wer am Wochenende vor Ostern in der Region unterwegs ist, kann am 14.4.2019 auf dem Ostermarkt der „Sauerthaler Brunnenfreunde“ schon mal einen Blick auf Sauerthal, die Schlaraffen-Träumer, den Sauerbrunnen werfen und Produkte aus der Region verkosten und erwerben. 

Mich hat es sehr beeindruckt, was aus der alten Gaststätte entstanden ist und ich freue mich immer, wenn alte Häuser mit Flair erhalten bleiben, renoviert werden und ein Zuhause für neue Ideen werden. 

Von unserem Haus auf der Trift kann man eine gemütliche Fahrt mit dem Auto nach Sauerthal machen. Entweder durch den Wald, vorbei am Ponyhof Ebenthal über Presberg hinunter ins Wispertal oder am Rhein entlang und durch Lorch hindurch. Jede Strecke hat ihren ganz eigenen Reiz, bietet wundervolle Ausblicke und ist sehenswert. Vielleicht die eine für den Hinweg, die andere für den Rückweg wählen? 

Sauerthal11
Alte Postkarte von Sauerthal. rechts oben sieht man die Sauerburg

Von Sauerthal aus kann man dann auch durch den Wald nach Weisel oder Kaub fahren und dabei noch etwas Schieferbergwerksflair schnuppern. Und in Kaub eine Fahrt zur Pfalz hinüber machen. Oder zumindest ein Foto von dieser auf einer kleinen Insel mitten im Rhein stehenden alten Zollfestung machen. Aber davon mehr in einem der nächsten Berichte. 

 

Aktivitäten mit Kindern

Urlaub mit Kindern, im Rheingau? In einem Weinland? Aus meiner eigenen Kindheit weiss ich nur zu gut, wie langweilig Klöster, historische Altstädte – und seien sie auch noch so schön – oder gar Weinberge für Kinder und Jugendliche sind. Der Rheingau und das anschliessende Mittelrheintal haben aber auch für diese Altersgruppe einiges zu bieten. Vom Ponyhof Ebenthal über die zahlreichen zu besichtigenden Burgen mit alten Ritterrüstungen, Verliesen und dunklen Gängen bis zu Tierparks oder Walderlebnispfaden, Freizeitbädern, Minigolfanlagen uvm .

Ein Tierpark ist schon seit vielen Jahren unser bevorzugtes Familien-Wochenendziel: der Tier- und Pflanzenpark FASANERIE in Wiesbaden. Der Focus liegt dabei für uns auf dem Tierpark.

Laut der Website werden zirka 50 einheimische Tierarten wie Wölfe, Füchse, Luchse, Waschbären und Wisente, Hasen, Meerschweinchen, Ziegen, Schafe und Hirsche in naturnaher Umgebung gehalten.

Für Kinder gibt es Klettergeräte, Streichelgehege, einen Wasserspielplatz und eine große Wiese. Täglich (ausser Freitags) um 11 und 15 Uhr finden Fütterungstouren statt. Das „Naturpädagogische Zentrum“ lädt zu naturkundlichen Führungen ein, die auf anschauliche Art und Weise Wissenswertes über Tierarten und Pflanzen vermitteln. Und das alles ohne Eintritt, Spenden werden aber gerne gesehen.

Und wann kommt man rein in den Park?

Öffnungszeiten:

April – Oktober von 9.00 – 18.00 Uhr
November – März von 9.00 – 17.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Tier- und Pflanzenpark Fasanerie
Naturpädagogisches Zentrum
Wilfried-Ries-Straße 22
65195 Wiesbaden
Tel. 0611 / 40 90 77 0